Die SPAES GmbH & Co. KG, eine nach EASA Part 21J zugelassene Entwicklungsorganisation (DOA), hat eine Erweiterung ihres Genehmigungsumfangs erhalten, die Avionik-Modifikationen an Luftfahrzeugen der Klasse CS-25 einschließt. Die erweiterten Befugnisse ermöglichen es SPAES, Entwicklungs- und Zertifizierungsleistungen für Avionik-Upgrades sowie zugehörige Modifikationen, einschließlich Antenneninstallationen in druckbelüfteten Kabinen von großen Transportflugzeugen, durchzuführen.
Zur Erlangung dieser Erweiterung hat SPAES die verantwortlichen Mitarbeitenden entsprechend qualifiziert und die erforderlichen Prozesse und Verfahren in die Part-21J-Handbücher sowie in das Managementsystem integriert.
SPAES verfügt bereits seit mehreren Jahren über eine CS-25-Zulassung für Kabinenausrüstung und hat zahlreiche Projekte im Bereich von EMS-Systemen sowie Kabinenrefurbishments erfolgreich umgesetzt. Mit den zusätzlichen Avionik-Befugnissen, einschließlich der damit verbundenen strukturellen Änderungen, bietet SPAES nun ein erweitertes und ganzheitliches Leistungsportfolio für Modifikations-, Refurbishment- und Completion-Projekte an CS-25-Luftfahrzeugen.
Zentrale Vorteile für Kunden:
- Integriertes Angebot aus Entwicklung, Fertigung und Zertifizierung innerhalb der EASA-Befugnisse
- Reduzierte Schnittstellen und geringerer Koordinationsaufwand über alle Projektphasen hinweg
- Höhere Planungssicherheit für Flugzeug-Modifikationsprogramme
„Für unsere Kunden bedeutet dieser erweiterte Genehmigungsumfang weniger Übergaben und eine deutlich effizientere Projektdurchführung, insbesondere bei komplexen CS-25-Modifikationsprogrammen“, sagt Joachim Schanz, Geschäftsführer der SPAES GmbH & Co. KG.
MRO-Organisationen profitieren vom integrierten Ansatz von SPAES, der Engineering, Fertigungsunterstützung und Zertifizierung umfasst. Auch Luftfahrzeugbetreiber, etwa in der Luftrettung oder der Business Aviation, können die erweiterten Fähigkeiten von SPAES für missions- und anwendungsspezifische Anpassungen, Avionik-Upgrades sowie Kabinen- und EMS-Modifikationen nutzen – von der technischen Entwicklung und Umsetzung bis hin zur Zertifizierung.

